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<pre>Wir Wettfreunde sehen das ein bisschen anders. Zwar hat der VfB seine beiden Heimspiele gewonnen, doch lediglich jeweils mit dem knappest möglichen Ergebnis von 1:0. Am Samstag müssen die Stuttgarter allerdings gegen einen Gegner ran, der sich in absoluter Top-Form befindet und zuletzt in sieben Duellen hintereinander die Oberhand behalten hat.  <p> Dass für den italienischen Coach derartige Überlegungen keine Rolle spielen, mutet zwar absolut verständlich an; gleichwohl ist es dennoch nur schwerlich nachvollziehbar, warum dieser stattdessen auf den offenkundig nicht austrainierten Thiago setzt.  <p>  Mit dem glatten Dreier wurde fast im Vorübergehen zudem der Wiedereinzug in die europäische Königsklasse auf den Weg gebracht; dank des auf fünf Punkte aufgepolsterten Vorsprungs lässt sich das nun in Bremen zu absolvierende Gastspiel schon nicht mehr ganz so tückisch an. <p> Die nicht ganz so schadlos durch den Sommer gekommene Hintermannschaft wurde derweil kaum auf Herz und Nieren geprüft; die Bremer könnten aber durchaus davon profitieren, dass sich neben Innenverteidiger Süle auch die Doppelsechs (Rudy/Schwegler) fortan bei anderen Klubs verdingt. <p>  Dementsprechend groß ist der Druck, der mittlerweile auf dem Trainer lastet. Nach der 1:3-Pleite gegen RB Leipzig bekommt der Coach noch eine, möglicherweise letzte, Gnadenfrist.  </pre>


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<pre>In der Offensive war es zuletzt ein Youngster, der entscheidende Akzente setzen konnte. Der erst 19-jährige Leroy Sane hat in den jüngsten drei Bundesliga-Partien immer ein Tor erzielt, gegen Stuttgart und in Hamburg jeweils den Siegestreffer.  <p> Aktuelle Form, Heim-Bilanz und Kaderstärke — das alles spricht für einen Heimsieg von Werder Bremen, das in der Rückrunde noch ungeschlagen ist.  <p>  „Im Abstiegskampf zählt die Schönspielerei nicht, das war ein ganz wichtiger, auch dreckiger Sieg, kein Augenschmaus.“ <p> „Wenn man beim Tabellenletzten verliert, kann man das als Tiefpunkt empfinden. Die Art und Weise, wie das Spiel gelaufen ist, würde ich nicht als Tiefpunkt bezeichnen.“ <p>  Doch kaufen kann sich Werder davon freilich nichts. In der aktuellen Situation „helfen uns nur Siege“, weiß auch Manager Frank Baumann, der den Druck angesichts der optisch bis hierhin ordentlichen Auftritte „aber trotzdem nicht erhöhen“ will.  </pre> 


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<pre> Ob Trainer Thomas Tuchel seinem „mental ausgelaugten“ (O-Ton Tuchel) Kapitän damit eine Denkpause auferlegen oder ihn doch nur aus der medialen Schusslinie nehmen wollte, sei erst einmal dahingestellt.  <p> 90. Min // Das war's. #Werder verliert durch einen Last-Minute-Treffer mit // 1:2 #sgesvw pic.twitter.com/8nrClWB98L  <p>  „Wenn wir das zweite Tor erzielt hätten, wäre der Deckel drauf gewesen. So haben wir leider zwei Punkte verloren. Deswegen sind wir enttäuscht.“ <p>  Dennoch sieht Gomez die Offensive verbessert: „Nach vorne sind wir geduldig und warten auf unsere Chancen. Das ist der Unterschied zu den Wochen davor.“ <p>  Dabei handelt es sich aber immerhin um eine Perspektive, mit dem man zumindest die Bremer derzeit sehr wohl locken kann: Das weiterhin auf dem Relegationsrang verharrende Werder könnte aber selbst der bloße Sprung ans rettende Ufer bereits zu einem kleinen Freudentänzchen animieren.  </pre>


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<pre> 44 geschossene Tore sind ebenso der zweitschlechteste Wert aller in den Top-7 platzierten Teams, wie auch die 41 erhaltenen Gegentreffer. Nur sechs Mal in den bisher 29 absolvierten Liga-Spielen blieben die Leipziger ohne Gegentreffer.  <p> Gegen Bremen soll mit den Kraftreserven jedenfalls wieder klüger gehaushaltet werden, wobei es schon völlig ausreichen würde, einfach die eigenen Torchancen besser zu nutzen – erst recht gegen Bremen, dass in den vergangenen vier Spielen gleich dreimal hinten die Null halten konnte.   <p> Der jüngst in Berlin (1:1) eingefahrene Premierenpunkt löste allerdings auch bei den Bremern keine Jubelstürme aus. Zum einen, weil mit nahendem Schlusspfiff durchaus mehr drinnen gewesen wäre, zum anderen, weil die Bremer in den Phasen nach Anpfiff bzw. Wiederanpfiff erneut große Probleme hatten, in die Gänge zu kommen. <p>  Die Online Buchmacher gehen davon aus, dass die Stuttgarter dieses sogenannte „Sechs-Punkte-Spiel“ für sich entscheiden werden. Die Siegqoten sind überraschend klar zugunsten des VfB ausgelegt.  <p> In den letzten vier Duellen in Bremen fielen zwischen Werder und Hannover insgesamt 20 (!) Tore.  </pre>


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<pre> Zu diesen bösen Folgen wäre am Neckar wohl sogar bereits eine weitere Punkteteilung zu zählen: Drei Unentschieden hatten die tabellarische Klettertour der Werks-Kicker schon an den jüngsten vier Spieltagen merklich ausgebremst.  <p> Deutlich gelöster gestaltet sich die Stimmungslage derzeit klarerweise bei den Gästen aus Oberbayern.  <p>  Letztlich bekam die Mannschaft im gesamten Oktober die Tücken ihres Tanzes auf drei Hochzeiten zu spüren; vier sieglose Liga-Auftritte in Serie machten etwa deutlich, dass die Belastungssteuerung noch erheblichen Optimierungsbedarf besitzt. <p>  Der theoretisch hoch veranlagte Spielgestalter, steht beim VfL praktisch vor dem Aus — für das Gastspiel in München stand er nicht einmal im Kader.  <p> Die Wettanbieter gehen davon aus, dass die Partie gegen Schalke eine ganz enge Angelegenheit wird. Der VfB hat allerdings seit vielen, vielen Monaten mit seiner Heimschwäche zu kämpfen. In der vergangenen Saison holte nur Absteiger Paderborn vor eigenem Publikum noch weniger Punkte als die Schwaben.  </pre>


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